Das Steuerrad der Führung

Steuerrad der Führung als Führungskraft in die Hand nehmen

Nehmen Sie das Steuerrad der Führung selbst in die Hand

„Die Führungskraft der Zukunft muss eher ein Coach sein. Jemand, der nicht über Kommando und Kontrolle führt, sondern die Mitarbeiter befähigt, ihr Potenzial auszuschöpfen, kreativ zu sein und Entscheidungen gegebenenfalls auch selbst zu treffen“, sagt Margret Klein-Magar, Sprecherin der leitenden Angestellten im Aufsichtsrat der SAP SE, dem größten deutschen Software-Unternehmen.[1]

 

Welche Aufgaben kommen auf Führungskräfte in der neuen Arbeitswelt zu? Was wird zukünftig von Führungskräften erwartet? Auf welchen Ebenen muss die Führungskraft oder die/der Unternehmer*in ansetzen?

Selbstführung – Die Reflexion des (eigenen )Führungsstils

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Die Einteilung der klassischen Führungsstile (Autoritär, kooperativ, laissez-faire) wird in Zukunft keine große Rolle mehr spielen. Da die situative Führung wissenschaftlich gesehen keine Validität nachweisen konnte, ist die transformationale Führung gefragt. Während die transaktionale Führung nach dem Prinzip „Pflichterfüllung gegen Bezahlung“ stark mit Kennzahlen und Kontrolle handelt, geht es in der transformationalen Führung um die Erfüllung der Vorbildfunktion durch Führungskräfte, die Entwicklung individueller Stärken und Talente von Mitarbeitern, die Anregung zu mehr Eigeninitiative und kreativer Problemlösung sowie die Vermittlung von sinnvollen, attraktiven Zielen und Entwicklungsperspektiven. Eine große Rolle spielen dabei die tatsächlich gelebten, für alle sichtbaren Werte einer Organisation oder Gemeinschaft und wie sie von der Führungskraft im Unternehmen vorbildlich gelebt werden. [2]

Ziel der Selbstreflexion ist somit, die eigenen Werte zu kennen sowie mit den Werten des Unternehmens abzugleichen. Ein sicheres überzeugendes Auftreten als Vorbild im Unternehmen wird durch die innere Haltung, den Werten Ausdruck zu verleihen, ermöglicht. Handelt die Führungskraft in jeder Situation nach den Werten, aus innerer Überzeugung heraus, wird sie als authentisch wahrgenommen, wird sie respektvoll behandelt und als Vorbild anerkannt.

Mit dem Steuerrad der Führung – dem reflexionsRAD von KOMM.aktiv – gelingt die Auseinandersetzung mit den Werten auf leichte Art und Weise. Es bietet Verknüpfungen zu einem grundlegenden Denkmodell, dem Riemann-Thomann-Modell und kann auch für die Arbeit mit den Mitarbeitenden genutzt werden.

Mitarbeiterführung

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Zu den zentralen Aufgaben der Führungskraft gehört es weiterhin Mitarbeitergespräche zu führen, die positiv was bewegen. Gespräche, die die Mitarbeitenden unterstützt für sich einen Weg zu finden, die Potentiale zu entdecken und auszuschöpfen, sich zu entwickeln und verantwortlich zu handeln. Dazu ist die Übertragung von Verantwortung und das Vertrauen in die Mitarbeitenden die Voraussetzung. Um als Führungskraft den Rahmen dafür zu gestalten, der bei jeder Person anders aussehen kann, bedarf es einer guten Kenntnis der Person – nicht nur ihres Arbeitsverhaltens.

Mit dem Steuerrad der Führung kann jede Führungskraft strukturierte Mitarbeitergespräche führen. Sie erhält dadurch klare Aussagen, welche Bedürfnisse die/der einzelne Mitarbeitende hat und welche erforderlichen Handlungen durch die Führungskraft unternehmen muss, um einen möglichst guten Rahmen für die Mitarbeitenden zu schaffen: durch die technischen Voraussetzungen am Arbeitsplatz, die Kommunikationsmittel und –wege, die Art der Führung und Ansprache oder der Wertschätzung.

Durch die Nutzung des gleichen Systems und Denkmodells fallen auch direkt die Dynamiken auf, die sich zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden ergeben können, als hindernde Blockade oder als positive Herausforderung. Das reflexionsTOOL schafft einen Weg, sich im Mitarbeitergespräch schnell über das Wichtige – dem „Thema hinter dem Thema“ – zu unterhalten und Lösungen zu entwickeln.

Teamführung

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In der Teamführung geht es darum, dass die Führungskraft die Kommunikation im Team organisiert und Entscheidungsprozesse der Arbeitsgruppe moderiert. Dazu muss das teamarbeitsfähig, sprich gewillt sein miteinander zu interagieren, sein. Führt das Team in Besprechungen nur Grabenkämpfe aus, muss die Führungskraft für Klarheit sorgen.

Gegensätzliche Bedürfnisse und persönliche Werte können zu Spannungen in Teams führen. Diese zum Thema eines Teamgesprächs zu machen, fällt vielen Führungskräften nicht einfach, zumal auch sie nicht unbefangen oder als neutraler Punkt im System gelten.

Die Erkenntnis zu fördern, dass Gegensätzlichkeit kein Ausschluss sondern eine positive Voraussetzung für produktives Zusammenarbeiten ist, kann die Dynamiken im Team zu mehr Zufriedenheit und besseren Ergebnissen steuern.

Mit dem Steuerrad der Führung können diffuse Spannungen im Team aufgegriffen und aufgezeigt werden. Haptisch und visuell. Der Fokus auf die Ausgewogenheit und die Einnahme eines wertschätzenden Blicks auf das Gegenüber gelingt in der Arbeit mit dem reflexionsRAD schnell. Den nachhaltigen Erfolg in der Umsetzung der Erkenntnis ins praktische Handeln erreichen Teams indem sie sich auf einen gleichen Sprachgebrauch und das gegenseitige konstruktive Feedback zu Wahrnehmungen im Umgang miteinander einigen.

Unternehmensführung

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Das Steuerrad der Führung unterstützt die strategische Planung der klaren Unternehmenskultur, die erheblich den unternehmerischen Gewinn beeinflusst. Neben der Ausrichtung ihres Unternehmens an ihren Werten reflektieren Sie den Nutzen und die Ansprache der unterschiedlichen Persönlichkeitstypen ihrer Kundschaft wie ihrer Mitarbeiterschaft. Welches Image soll mein Unternehmen nach außen wahrnehmbar erhalten. Wie kommuniziert das Unternehmen seine Vision und welchen Sinn gibt es der Unternehmensleitung, sich als Vorbild für Führungskräfte, Mitarbeitende und Kunden, dafür einzusetzen?

Sehen Mitarbeitende und Kunden den gleichen Sinn wie die Unternehmensleitung wird das Unternehmen zum Magneten: zum Kundenmagneten für ein sinnstiftendes Produkt oder eine Dienstleistung, zum Mitarbeitermagnet für zukünftige Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich mit der sinnstiftenden Ebene identifizieren und sich motiviert dafür engagieren.

Das reflexionsRAD

Analytisch & verbindend – intuitiv & strukturiert

Die Ausgewogenheit des ReflexionsRADs in der Arbeit der Führungskräfte macht dieses Werkzeug zu einem Multitool wie ein „Schweizer Taschenmesser“.

Es ist analytisch. Es geht in wenigen Schritten den Dingen auf den Grund.

Es bleibt dabei verbindend. Es zeigt die Möglichkeit des wertschätzenden Umgangs miteinander auf.

Es ist intuitiv. Die Fragen und Antworten stellen sich schnell ein.

Es bietet Struktur. Wichtige Aspekte werden nicht aus dem Blick verloren.

reflexionsRAD Mannschaft Unternehmen

Nutzen und Einsatzgebiete des reflexionsRADs

  • Persönliche Entwicklung
  • Klärung in Beziehungen
  • Führungskräfteentwicklung, insbesondere Führungsstile bzw. Führen mit Werten
  • Mitarbeiter- bzw. Mitarbeiterinnengespräch
  • Zwischenbilanz für ein Team
  • Teams in Veränderungsprozessen durch neue Mitglieder oder Wechsel in der Leitung, durch neue Aufgabenfelder oder neue Rahmenfaktoren
  • Unternehmenskultur strategisch betrachten und planen (auch in Fusionen und bei Generationswechsel)

Kennenlernen des reflexionsRADs

Lernen Sie das reflexionsRAD live kennen und entdecken Sie die Möglichkeiten der Arbeit als Führungskraft mit diesem Tool. In kurzen Workshops geben wir Ihnen einen Überblick über die Vielzahl von möglichen Einsatzbereichen, die Sie und Ihr Team und Unternehmen unterstützen.

Das kürzlich vom BDVT, dem ältesten und größten Berufsverband für Training, Beratung und Coaching, als „geprüfte Methode“ zertifizierte Handwerkszeug besticht durch seinen praktischen Nutzen und seine Alltagstauglichkeit. Es ist kein Lizenzierungsverfahren notwendig.

Reservieren Sie sich jetzt Ihren Platz beim Workshop „Steuerrad der Führung – das reflexionsRAD“.

Termine

30.10.2018 um 17:00 – 19:00 Uhr in Barsinghausen-Nordgoltern

20.11.2018 um 17:00 – 19:00 Uhr in Barsinghausen-Nordgoltern

Kosten: 45,- EUR inkl. MwSt.

Zur Buchung bitte den Link anklicken.

 

[1] https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/04/2015-04-07-chef-als-coach.html

[2] Waldemar Pelz, Transformationale Führung – Forschungsstand und Umsetzung in der Praxis, in C. von Au (Hrsg.), Wirksame und nachhaltige Führungsansätze. Leadership und Angewandte Psychologie, DOI 10.1007/978-3-658-11956-0_5